Auslobung Humanismus-Preis

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Auslobung Humanismus-Preis

Der Humanismus-Preis für Menschenrechte (vormals Flechtheimpreis für Demokratie und Menschenrechte) wird seit 2002 an Persönlichkeiten verliehen, die sich couragiert für Aufklärung, Toleranz und Selbstbestimmung, Menschenrechte und Demokratie einsetzen. “Nominierungen und Vorschläge können bundesweit bis zum 30. April 2021 beim Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg KdöR und der Humanismus Stiftung Berlin eingereicht werden”, erklärt Katrin Raczynski, Vorstandsvorsitzende des HVD Berlin-Brandenburg. „Personen, die sich beispielsweise besonders für Minderheitenrechte eingesetzt haben, die sich politisch außergewöhnlich für ein selbstbestimmtes Leben engagieren, die publizistisch vermittelnd in Erscheinung treten oder Missstände aufklären, sind ideale Kandidat_innen.” 

Manfred Isemeyer, Vorstand der Humanismus-Stiftung, ergänzt: “Wir sind hoch erfreut, Seyran Ates, Volker Wieprecht und Christin Richter als Jurymitglieder gewonnen zu haben. Entscheidend ist, dass sich die Kandidat_innen auf wissenschaftlichem, politischem, weltanschaulich-philosophischem oder künstlerischem Gebiet oder durch praktisches soziales Engagement für die Verwirklichung humanistischer Werte und Ziele nachweislich eingesetzt haben.” 

Zu den bisherigen Preisträger_innen zählen unter anderem Prof. Peter Grottian, Seyran Ates, Dr. med. Michael de Ridder sowie der Gedenkort-T4. Zuletzt wurde die Journalistin und Moderatorin Dunja Hayali ausgezeichnet für ihre Verteidigung eines verantwortlichen Journalismus: Berichterstattung über den Tag hinaus, aufklärend, gemeinwohlorientiert und ermutigend für eine zukünftige bessere Gesellschaft.  

Vorschläge können über den Nominierungsbogen bis 30. April 2021 per Post oder per E-Mail eingereicht werden: 

Humanismus Stiftung Berlin, Wallstraße 61-65, 10179 Berlin
E-Mail: info@humanismus-stiftung.de

Bild rechts: Vorstandsvorsitzende des Humanistischen Verbands Berlin-Brandenburg, Katrin Raczynski, mit der Preisträgerin 2018 Dunja Hayali, dem Vorstandsvorsitzenden der Humanismus Stiftung Berlin, Manfred Isemeyer, und dem Laudator Ingo Zamperoni (v.l.n.r.)