Abschied nehmen

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Abschied nehmen

Lieber Unterstützer*innen der Humanismus Stiftung Berlin,

ich möchte mich heute gerne mit ein paar persönlichen Zeilen an Sie, liebe Unterstützer*innen, wenden. Wie Sie vielleicht wissen, war ich seit Gründung der Humanismus Stiftung Berlin eines von drei Vorstandsmitgliedern und hatte auch die laufende Geschäftsführung zu verantworten. Ich habe diese Tätigkeit in all den Jahren sehr gerne gemacht, und ich bin auch ein wenig stolz auf das, wozu ich beitragen konnte: 2006 wurde die Stiftung vom Humanistischen Verband in Berlin mit einem Anfangsvermögen von 80.000 Euro gegründet, bis heute konnte dieses Vermögen auf mehr als 730.000 Euro fast verzehnfacht werden. Das war möglich durch viele kleinere oder größere Zustiftungen und einige Erbschaften zugunsten der Stiftung. Gleichzeitig haben wir über die Jahre aus Erträgen dieses Vermögens und Spenden mehr als 220.000 Euro an Projekte und Einrichtungen des Humanistischen Verbandes in Berlin und Brandenburg ausgeschüttet.

Alles hat einmal ein Ende, so auch meine Tätigkeit für die Humanismus Stiftung Berlin. Ich habe mich entschieden, zum Jahresende 2020 aus dem Vorstand auszuscheiden. Das geschieht im Einvernehmen mit meinen Kolleg*innen im Vorstand und im Stiftungsrat, denen ich an dieser Stelle für die allzeit gute Zusammenarbeit herzlich danken möchte. Ich wende mich keinen „neuen Herausforderungen“ zu, wie es in solchen Situationen häufig heißt. Meine neue Herausforderung besteht höchstens darin, mich an die ruhigere Gangart des Rentnerlebens zu gewöhnen und mehr als bisher Zeit meiner Familie zu widmen, in der es immerhin bereits vier Enkel*innen gibt.

Zum Schluss möchte ich Ihnen allen sehr danken für die Unterstützung und auch für die vielen persönlichen Treffen in den vergangenen Jahren. Bleiben Sie bitte unserer Stiftung gewogen!

Herzliche Grüße

Ihr Frank Schrammar